Singen macht Spaß 


Das Burgheimlied hat unsere verdienter Tenorsänger, langjährigen 2. Vorstand und Vereinskassier, Alfred Martin, aus tiefster Heimatverbundenheit zu unserem 50jährigem Chorjubiläum, verfasst. Es wurde in der Chorfassung vom Tübinger Musikprofessor Dr. August Gerstmeier, der unserem Chor eng verbunden ist, erstmals am Festkonzert zu diesem Jubiläum aufgeführt. Eine Urfassung hängt im Rathaus der Marktgemeinde Burgheim.

Das Burgheimlied

1. Vom Norden her, der Jura grüßet, als spräch er: "Seht, welch herrlich' Land!"
Die Donau grau zum Meere fliesset, ist sie uns nicht als blau bekannt.?
Daß einstens hier die Römer hausten, belegt historisch mancher Fund,
und Herzöge und Grafen schmausten, reich tut sich die Geschichte kund.
Dort liegt der Ort, wo ich daheim, mein Burgheim ist´s, da will ich sein,
dort liegt  der Ort, wo ich daheim, mein Burgheim ist´s, da will ich sein.

2. Der Leitenbach sich westwärts schlägelt, wo ich als Kind manch Fischlein fand,
Die Frage, die sich hier aufdrängelt, Mensch liegt´s an dir, dass es verschwand?
Im letzten Kriege arg geschunden, dem Markt war übel mitgespielt,
der Bürger Fleiß deckte die Wunden, wo einst der Feind so gut gezielt.
Das ist der Ort, wo ich daheim, mein Burgheim ist´s, da will ich sein,
das ist der Ort, wo ich daheim, mein Burgheim ist´s, da will ich sein.

3. Der Mühlbach, er sich träge windet, vom Wiesental zum Schüttidyll,
vier Mühlen man am Fluss noch findet, doch ihre Räder stehen still.
Stolz Burgheims Kirchturm grüßend thronet, er zieht die Fremden in den Bann,
als wollt' er sagen: "Kommt, es lohnet, den Blick ins Gotteshaus füg an!"
Es grüßt der Ort, wo ich daheim, mein Burgheim ist´s, da will ich sein,
es grüßt der Ort, wo ich daheim, mein Burgheim ist´s, da will ich sein.